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3. Januar 2005 Langsam entspannt sich die Situation. Die meisten Verletzten sind Zuhause angekommen oder in Sicherheit hier in den Krankenhäusern. Ärzte und anderes medizinisches Personal die unter enormem Druck rund um die Uhr gearbeitet haben finden jetzt etwas Schlaf und können versuchen sich ein wenig zu erholen. Die Flutopfer die mit nichts als dem blanken Leben davongekommen sind, wurden in Ihre Heimatländer zurückgeflogen, wenn sie nicht hier noch nach Vermißten suchen. Dao ist am 2. Januar aus dem Krankenhaus entlassen worden. Sie hinkt noch ist aber sonst ok. Zaben, einer unserer beiden Kapitäne, den wir am 1. Januar mit vereitertem Blinddarm ins Krankenhaus schafften ist heute entlassen worden. Der Tauchbetrieb läuft normal. Ich, Klaus, bleibe noch eine Weile länger vom normalen Betrieb ausgeschlossen weil ich thai- und ausländischen Organisationen mit meinen inoffiziellen Verbindungen bei der Beschaffung von Informationen helfe und immer noch versuche Vermißte zu finden. An dieser Stelle weise ich nochmals darauf hin daß die Bevölkerung in den betroffenen Gebieten jetzt mehr als jemals auf Einnahmen aus dem Tourismus angewiesen ist. Jeder jetzt anwesende Urlauber sorgt für den Lebensunterhalt einiger Einheimischer. |