7. März 2005
(Bitte zum Vergrößern auf das Bild klicken)Im
Verlauf der Auslieferung von Booten, Fanggeräten und einfacher
Tauchausrüstung
für
die Seezigeuner bei der Sarasinbrücke im Norden Phukets stieß Prob auf
eine weitere Brutstätte des Elends. In dem betroffenen Dorf haben etliche
Familien ihre Boote und Fangausrüstung verloren die wir ihnen neu
beschaffen. Bei der Überprüfung der Daten und der Bedürftigkeit besuchte
Prob das "Haus" einer siebenköpfigen Familie. Der Tsunami zerstörte das
Boot der Fimilie (die Existenzgrundlage) und ein Baum fiel auf ihr
bescheidenes Heim und zerstörte auch das. Da die Familie weder
Ersparnisse hatte noch Arbeit errichtete man sich das neue Heim. In
dem knapp 20qm großen Wellblechverschlag hausen sieben Familienmitglieder
unter Bedingungen die man bei uns keinem Tier zumuten würde. Der
Familienvater war schon froh von uns ein Boot und Fanggerät zu bekommen
und kam gar nicht auf die Idee um mehr Hilfe zu fragen.
Als Prob dann bei einem gemeinsamen Abendessen mit den anwesenden
Gästen die Situation erklärte wurde unter den Anwesenden spontan eine
Sammlung gestartet bei der fast die gesamten Kosten für eine einfache,
aber halbwegs menschenwürdige Unterkunft zusammenkamen. Am nächsten morgen
machte sich die Gruppe auf den Weg um ihre neuen Schützlinge zu besuchen
und die Richtigkeit der gemachten Beschreibung zu überprüfen. Bei einigen
wurden die Erwartungen wohl noch übertroffen.
Hier ein Bild der Sponsoren und der
betreuten Familie. Die Seezigeuner sind im allgemeinen die Underdogs im
Lande. und da sie meistens keine oder nur minimale Schulbildung haben
wissen sie auch keinen Weg ihre Rechte geltend zu machen. Sie erwarten
auch kaum Hilfe und sind sehr überrascht und dankbar wenn sich jemand
ihrer Belange annimmt. |