Heute, den 10. Januar,

haben wir die Schule nahe der am schlimmsten von allen betroffenen Ortschaft "Baan Nam Kem" sowie den Ort selbst besucht um, die bedürftigsten der dortigen Flutopfer zu finden. Die Insel PeePee sowie die Ortschaft Khao Lak sind Touristenzentren. Ein Großteil der dortigen Flutopfer waren Ausländer die dort Ihren Urlaub verbrachten oder Ihr Brot verdienten. Darauf haben sich die Medien konzentriert und erschütternde Bilder von dort verbreitet. Das den Leuten dort geholfen werden muß, ist selbstverständlich.
Aber fast unbemerkt von der Öffentlichkeit haben sich nur wenige Kilometer entfernt noch größere Dramen abgespielt. Die Ortschaft "Baan Nam Kem" wurde so gut wie ausradiert.

'Es stehen vielleicht noch 10% der ehemaligen Gebäude und auch die sind Ruinen. Ganze Straßenzüge in denen die ärmsten Familien lebten bestehen nur noch aus Schutthalden, unter denen oft noch Verschüttete liegen.
(hierzu die Bilder der Verwüstung)
Die vormals dort Ansässigen haben (sofern sie noch leben) alles, aber auch alles verloren - Familienmitglieder, Heim, Hab und Gut sowie die Möglichkeit selbst für ihren Lebensunterhalt zu sorgen. Ihre Boote sind zerstört.

Wir haben einer Gruppe von 20 betroffenen Familien heute von den schon eingegangenen Spendengeldern 100.000 Baht (ca. 2.000 Euro, pro Familie ca. 100 Euro) als Überbrückung übergeben. Diese Leute leben in einem Zeltlager und werden vom Staat verköstigt. Eine versprochene Soforthilfe von 2.500 Baht pro Person wurde nicht ausbezahlt. Die Leute benötigen das Geld um Ihre Kinder in die Schule schicken zu können und für die nötigsten Dinge des täglichen Bedarfes. Dieser Gruppe und wenn möglich weiteren Flutopfern wollen wir, Euer Einverständnis vorausgesetzt, eine Starthilfe für ein neues Leben geben.
In der Schule nahe des Ortes sind momentan viele Waisen und Halbwaisen untergebracht, die mit finanzieller Unterstützung bei Verwandten in ihrer gewohnten Umgebung aufwachsen könnten, unserer Meinung nach besser als in einem Waisenhaus.

Wir haben eine Patenliste mit Namen und Bilder von Voll- und Halbwaisen, sowie von Familien die in Not sind. Alle diese Menschen brauchen wirklich Hilfe in der einen oder anderen Form. Manche benötigen Patenschaften über Jahre, um das Überleben zu sichern. Andere sind erwerbsfähig, aber Ihrer Existenz beraubt und brauchen eine Hilfe für einen Neuanfang. Wir stellen es jedem von Euch frei, sich in der einen oder anderen Form zu beteiligen. Jeder noch so kleine Beitrag hilft.
Wenn man auf das Foto klickt bekommt man alle weiteren Informationen zu der betreffenden Person sowie der benötigten Art der Hilfe.

Um Bürokratie zu vermeiden werden wir versuchen Paten und betroffene Personen in persönlichen Kontakt zu bekommen, so dass die Gelder direkt an das Opfer gehen. Der Pate erhält auch die Anschrift seines Schützlings sowie die des Klassenlehrers. Wir selbst werden uns um die Entwicklung der Kinder sowie ihre Fortschritte in der Schule auf dem laufenden halten und Paten die sich vor Ort über ihre Schützlinge informieren wollen, betreuen. Denkt bitte auch daran, dass nicht nur die niedlichen kleinen Kinder Hilfe benötigen sondern auch größere, oder gar ganze Familien die in Not sind.

Für Einmalspenden ist das Sonderkonto "Spendenkonto Klaus Orlik" bei der Nationalbank in Essen, Konto Nummer 4163923, BLZ 360 200 30 vorgesehen. Das Konto wird von Herrn Rechtsanwalt und Notar Helge Lösche, Zweigertstr. 26, 45130 Essen, E-Mail bahnpprae@aol.com, überwacht.

Spender können selbstverständlich über diese E-Mail-Adresse bei Herrn Lösche weitere Auskünfte über die Verwendung ihrer Spenden erfragen. Einzahlung und Ausgaben werden kontrolliert. Von dem Geld, das auf dem Konto eingeht, werden die dringend notwendige Direkthilfe (Schulgeld, Verpflegung, ärztliche Versorgung, erste Überbrückungshilfen) bezahlt. Der größte Teil des Geldes soll als Starthilfe für einen neuen Broterwerb verwendet werden. Da das von uns unterstützte Dorf fast ausschließlich vom Fischfang lebte, wird ein großer Teil der aufgebrachten Beträge in kleine Fischerboote und Motoren sowie Fischereigeräte fließen, damit die Betroffenen wieder einen neuen Anfang haben und selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen.
Im Namen der Betroffenen bedanken wir uns schon im Voraus für Euer großzügiges Engagement.

Eben kommt vom Notar Lösche folgende Nachricht rein:

Die Bank hat mir zugesichert, daß  keine Kontoführungsgebühren, keine Buchungskosten und Überweisungskosten für das Spendenkonto anfallen, so daß wir auch hier kostengünstig arbeiten können. -
Na, das ist doch was, kommt auch den Opfern zugute!

Spender können selbstverständlich über diese E-Mail-Adresse bei Herrn Lösche weitere Auskünfte über die Verwendung ihrer Spenden erfragen. Einzahlung und Ausgaben werden kontrolliert. Von dem Geld, das auf dem Konto eingeht, werden die dringend notwendige Direkthilfe (Schulgeld, Verpflegung, ärztliche Versorgung, erste Überbrückungshilfen) bezahlt.
Der größte Teil des Geldes soll als Starthilfe für einen neuen Broterwerb verwendet werden. Da das von uns unterstützte Dorf fast ausschließlich vom Fischfang lebte, wird ein großer Teil der aufgebrachten Beträge in kleine Fischerboote und Motoren sowie Fischereigeräte fließen, damit die Betroffenen wieder einen neuen Anfang haben und selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen.

Im Namen der Betroffenen bedanken wir uns schon im Voraus für Euer großzügiges Engagement.
 

Für weitere Informationen lesen Sie hierzu bitte in der Chronik nach.