26. Januar 2005 - Ein Monat nach der Tsunami                      Zurück zur Übersicht

Genau einen Monat ist es her daß die Tsunami unzählige Menschen ins Unglück oder in den Tod riß. Die Flutwelle hat Menschenleben, Heim und Arbeitsplätze in den betroffenen Ländern zerstört und vielen Menschen die Lebensgrundlage entzogen. Die wohl größte Katastrophe der letzten Jahrzehnte löste eine fast gleich große Welle der Hilfsbereitschaft auf der ganzen Welt aus. Freiwillige aus aller Herren Länder, große und kleine Hilfsorganisationen und staatliche Organisationen stellten Gelder, hilfsguter und Personal zur Verfügung. die Hilfsbereitschaft ist wirklich überwältigend.

Unsere kleine Gruppe hat in diesem Rahmen versucht das zu tun was in unseren Kräften stand. Wir haben mit Eurer Hilfe und Unterstützung bis zum heutigen Tage:

28 Waisen und Halbwaisen in eine Patenschaft gebracht. Etliche sind angefragt, aber noch nicht bestätigt. Für alle Waisen den ersten Monat Lebensunterhalt bezahlt. Wer noch keinen Paten hat wird aus den Projektgeldern unterhalten.

8 Fischerfamilien aus Baan Nam Kem ein Boot mit Motor und Fanggerät gekauft.

 


 

 

Kauf und Vertragsabschluß der Fischerboote.

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Heute kommen wahrscheinlich noch drei Boote dazu.

3 Fischerfamilien aus Phuket die schwer beschädigten Boote repariert und einen von der Tsunami mitgenommenen Bootsmotor neu gekauft.

23 Familien die völlig verarmt und obdachlos waren Überbrückungsgeld für die erste Zeit bezahlt

Für die Schule in Baan Bang Muang:
Neubau einer Bibliothek mit Einrichtung, Büchern und Computer-Selbstlernzentrum - Finanzierung steht, Baubeginn ungefähr 10-14 Tage

Neubau eines Toilettentraktes (die hygienischen Verhältnisse im alten Trakt sind unzumutbar) - Finanzierung steht, Baubeginn ca. 1 Woche

Für so ein kleines Häuflein wie wir es sind ist das Ergebnis unserer Meinung nach nicht übel. Ermöglichen tut uns das nur die Unterstützung die wir von überall aus Europa und Amerika bekommen - von Euch! Wir freuen uns über jedes Kind das wir unterbringen, über jede Familie die von der Straße weg ist und wieder selbst für ihren Lebensunterhalt sorgen kann und tun unsere Arbeit mehr als gerne.
Weniger gerne, aber notwendigerweise, wehren wir uns gegen Parasiten die unberechtigterweise an die Spendengelder wollen. Und seit neuestem auch gegen ein kleines lokales Schmierenblatt das, ohne Namen zu nennen, aber sehr gezielt, versucht unsere Arbeit runter zu reißen und uns unterstellt daß wir das ganze nur unternehmen um uns selbst zu bereichern. Das macht echt Freude, zumal uns nicht bekannt ist daß das genannte Blättchen sich in irgendeiner Weise and der Flutopferhilfe beteiligt!

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