29. August

Während ich (Klaus) mal wieder in Tap Lamu und Khao Lak Fischer betreue, nach Baan Nam Kem fahre um der Gruppe in Laem Pom unter die Arme zu greifen (die Gruppe baut trotz Regen und Wind fleißig an Ihren Häusern weiter) und in der Schule in Ban Bang Muang bürokratische Probleme zu klären, beginnen zuhause die Vorbereitungen für das morgige Fest. Inzwischen sind es über 30 Kinder die zu uns kommen. Wir haben noch ein paar Kinder mit eingeladen die nicht nach Kamela gehören aber genauso arm dran sind. Dao hat eine Gruppe Clowns besorgt die für die Unterhaltung sorgen, die Frauen sind am vorbereiten für das Essen und die Männer schleppen geliehene Tische und Stühle sowie Getränke heran. Der Transport für die Kinder ist geregelt, die inzwischen eingestellte Krankenschwester sorgt nach der Schule für schnelles Duschen und Umziehen und der Schuldirektor ist informiert (und wahrscheinlich froh über einen ruhigen Abend!)
Für mich hat der Tag zwei schöne Überraschungen gebracht. Dijapong der behinderte Junge der so gerne laufen lernen will kann schon ohne Hilfe vom Boden aufstehen! Sehr mühsam und er steht dann auch sehr wackelig. Aber er schafft es alleine. Ein toller Erfolg für den Jungen und es beweist daß die Therapie was bringt.
Die Fischer fragen uns bei jedem Besuch natürlich was es bei uns so neues gibt, wie es geht und was wir gerade machen. Heute habe ich ihnen von unserem morgigen Festchen mit den 30 Waisen berichtet. Als ich dann spät abends nachhause kam saß die halbe Familie im Hof und war am Fische putzen. Die Fischer aus Tap Lamu, Khao Lak und Baan Nam Kem hatten ohne mir etwas zu verraten eine riesige Ladung Fische zu uns nach Phuket geschickt um einen Beitrag für die Betreuung der Waisen zu leisten. Die Qualität der Fische ist erste Wahl. Die hätten sie auch teuer verkaufen können! Solche Erlebnisse bestärken uns natürlich in unserer Arbeit und versöhnen mit vielem.