| 20. Dezember 2005 Heute ist es mal ein recht gemütlicher Tag für Klaus. Aufstehen erst um 7 Uhr (die Gymnastik für den Arm wird geschwänzt!) - Frühstück in Ruhe beim Abrufen von Mails und dann ab aufs Festland. Aber erst um 08 Uhr 30. Da hat man Zeit um in Ruhe alles vorzubereiten. Wir sind heute nur zu viert. Prob, Klaus und zwei Gäste aus München. Rainer Weiss und seine Frau. Die beiden haben für Freunde den halbjährlichen Unterhalt für eines der Waisenkinder aus Khao lak mitgebraucht sowie ein Weihnachtsgeschenk. Außerdem haben sie unserem Spendenfond eine großzügige Summe beigefügt. Und heute wollen die beiden selbst erleben wie es zugeht bei der aktiven Tsunamihilfe. Unsere erste Station ist die Schule in Ban Ta Din Daeng. Dort haben wir
schon einiges an Hilfe an den Mann gebracht und heute wollen wir sehen Schulleiter vor dem Rohbau ersten Traktes steht und die Handwerker sind dabei sanitäre Anlagen und Fliesen zu installieren. Vom zweiten Trakt stehen erst ein paar Säulen. Aber das Baumaterial ist angefahren und man sieht den Fortschritt.
Im gleichen
Zuge können wir der Schule
etliche Kartons mit Spielsachen übergeben
welche uns die australische Exodus Foundation geschickt hat. Da kamen vor
kurzem zwei LKWs mit 12 Paletten an. Voll mit großen tafeln, Schulmaterial
und Spielzeug für insgesamt sechs Schulen und das Flüchtlingslager in Krabi. Wir haben die Sachen bei uns zuhause eingelagert und die Verteilung
an ein paar andere Voluntärsgruppen übernommen die an Schulen engagiert
sind. Unser Teil ist für
die Schule in Ban Ta Din Daeng und das
Flüchtlingslager in Krabi bestimmt. Nicht nur die Kinder freuen
sich. Auch die Lehrer sind zufrieden dass die so lange von der Hilfe
ausgeschlossenen Kinder ihrer Schule jetzt laufend bedacht werden.
Wir müssen weiter. Gleich ein paar Minuten weiter ist die hydroponische
Gärtnerei für fünf Familien im Entstehen. Das Gelände ist schon
eingeebnet, mit Netzen überdeckt und die Gestelle mit den Rohrleitungen,
Die Fahrt geht weiter nach Khao Lak. Dort treffen wir zwei Waisen für die wir Paten gefunden haben. Wir erklären den Kindern und ihren Verwandten bei denen sie untergekommen sind dass die Kinder jetzt versorgt sind und übergeben ihnen den unterhalt für einen Monat. Dann verabreden wir daß wir sie im Januar, wenn wir etwas mehr Zeit haben, in takua Pa zur Bank begleiten um ein Konto für sie einzurichten. So müssen wir ihnen nicht jeden Monat Geld übergeben sondern die Paten können direkt auf das Konto der Kinder überweisen. Letzte Station ist die Verwaltung des Nationalparks von Similan. Wir besprechen dort mit dem Leiter der Behörde eine geplante Reinigungsaktion der Strände und des angrenzenden Dschungels der Similan Inseln. Gegen 18 Uhr sind wir wieder Zuhause - wirklich ein fauler Tag. normalerweise fahren wir um 8 Uhr morgens ab und kommen abends irgendwann nach 20 Uhr zurück. Zur Belohnung wartet der Computer und die liegen gebliebene Büroarbeit! |
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