| Oktober 2005 - erste Hälfte Ein Computercrash (selbstverschuldet) hat uns büromäßig Wochen gekostet. Wir konnten einen großen Teil der Daten von Sicherungen und usneren verschiednen Computern wieder herstellen. Einige wichtige Crusaiders Dateien waren aber endgültig in den Cyberspace entschwunden. Die mussten in langen Nachtschichten mühsam von Hand wieder neu generiert werden. Ironie des Schicksals: der Unfall passierte bei der Einrichtung eines Servers der die Datensicherheit für uns garantieren sollte! Der Täter - ein kahlköpfiger Tauchlehrer der auf den Namen Klaus hört - "genießt" die Überstunden immer noch. Am 4. November ist mal wieder ein Besuch auf dem Festland fällig. In
der Schule in Ban Bang Muang müssen Kinderkonten überprüft werden. Das ist
immer eine recht langwierige Angelegenheit, gehört aber zu den
Pflichtübungen. Peter Thorand vom Rotary Club Taksin in Pattaya lässt uns
über Michael wissen dass seine hydroponische Gärtnerei nicht zwei sondern
locker fünf Familien ernähren kann. Das auf diese Weise gezogene Gemüse wird gerne von Hotels und großen Supermaktketten gekauft. Es kommt ohne Pestizide und Chemikalien aus und
ist direkt nach der Ernte sauber weil es ja nicht im Boden gewachsen ist.
Wir nehmen das Angebot gerne an und denken als erstes an das
Flüchtlingscamp in Krabi. Die Leute dort können das Geld das sie mit der
Anlage erzielen können gut gebrauchen. Oder sie können das Gemüse zum
Aufbessern Ihrer kärglichen Verpflegung verwenden. Der Lagerleiter
ist auch begeistert und verspricht sich schnellstens um ein passendes
Gelände zu bemühen.
Die Situation auf der Insel PeePee liegt uns schwer im Magen und wir
versuchen Mittel für Boote für die dortigen Einwohner zu beschaffen.
Es
will uns immer noch nicht in den Kopf dass bei all dem monatelangen
Aufwand und Geschrei das dort veranstaltet wurde kaum Boote für die Leute gespendet wurden. Antragsteller bei der Registrierung Von Claude Baltes, Manager des Evason Resorts in
Phuket und seinem Freund Roby Fehlen aus Luxemburg bekommen wir Geld für
den Kauf von zehn kompletten Booten mit Motor und Ausrüstung zugesagt.
Die beiden haben schon dutzende von Booten für Dörfer im Norden von
Kolaburi finanziert. Es ist erstaunlich was da aus Luxemburg, das
ja nicht gerade zu den größten Ländern Europas zählt,
Die zehn Boote geben wir unverzüglich bei zwei kleinen Bootsbaubetrieben in der Provinz Krabi in Auftrag. Es sind echte "Buschwerften" aber die Boote die sie bauen sind schön und grundsolide. Die Motoren werden in Bangkok bestellt und die Longtailantriebe sowie die nötigen Umbauten bei kleinen Schlossereien in Krabi in Auftrag gegeben. Philippe Cholakowski, ein französicher Voluntär der sich in mehreren Projekten in PeePee stark engagiert, übernimmt die Überwachung der Arbeiten. |
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