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28. Dezember Aufräumen im zerstörten Tauchclub, Reparatur- und Wartungsarbeiten an der übrig gebliebenen Tauchausrüstung sowie Fluthilfe stehen an. Klaus klinkt sich völlig aus dem Tauchbetrieb aus und überläßt den Tauchlehrern Aufräumarbeiten, Planung des Wiederaufbaus der Tauchbasis und den sehr reduzierten Tauchbetrieb um sich der Suche nach Vermißten und Hilfe für die Überlebenden widmen zu können. Suche nach eventuell Überlebenden der gemeldeten Vermißten oder der Versuch diese unter den inzwischen in Hundertschaften angelieferten Leichen in den Sammelstellen sowie Dolmetscherdienste und Administration für überlebende Ausländer sind seine Arbeitsgebiete für die nächsten Tage. Mehrmals täglich kommen Bitten um Hilfe für die Suche von Vermißten. Am Ende des Tages sind es über ein Dutzend Vermißte die wir suchen. Großen Respekt nötigt uns das Verhalten der bei der Katastrophe anwesenden Tauchgäste ab. Keiner von ihnen hat trotz der desolaten Lage vorzeitig den Aufenthalt abgebrochen. Alle haben sich ruhig und besonnen verhalten, ihre Hilfe angeboten und Verständnis für unsere nicht besonders gute Situation gezeigt. Alle sind geduldig und verständnisvoll und versuchen zu helfen wo immer dies möglich ist. Ich bin stolz darauf solche Stammgäste zu haben - Klaus der Kahle! |